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Freedom Fighters


Freedom Fighters ist ein Computerspiel des dänischen Entwicklers IO Interactive, welches durch Hitman bekannt wurde. Publisher war Electronic Arts. Da


Man stelle sich eine Welt vor, in der die Sowjetunion den Kalten Krieg gewonnen hätte. Ein harter Kampf wird auf den Straßen von Amerika entfacht, während Truppen der Roten Armee an den Grenzen von Mexiko und Kanada einfallen. Kurz zuvor wurde eine Atomrakete auf Washington D.C. abgefeuert. Chaos bricht aus, als dem amerikanischen Volk mitgeteilt wird, dass der Präsident ermordet wurde und die Russen das Land bereits belagern.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Christopher Walker, ein einfacher Klempner, der zu einem charismatischen und mutigen Freiheitskämpfer mutiert und sich auf die Suche nach seinem Bruder macht, der vom Feind als Geisel genommen wurde.

Die Spannung des Spiels steigt, als Walker eine Armee von örtlichen Guerillas aufbaut und sie auf die Straßen von New York City führt, um den Kampf gegen die russische Bedrohung aufzunehmen.

Freedom Fighters bietet zwei unterschiedliche Arten des Gameplay:
1) einen Strategie-Modus, der vor allem aus Basis-Operationen in einem System von Kanalisationsschächten besteht, und
2) einen Action-Modus, der hauptsächlich aus Straßenkämpfen besteht und bei dem man sehr viele Ressourcen bekommen kann.

Walker und seine Mitstreiter führen einen Freiheitskampf mit unterschiedlichen sowohl ein- als auch beidhändigen Waffen, sowie unbewaffnete Kampfsport-Manöver.

Da man Kriege selten alleine gewinnt, basiert die Hauptkomponente des Spiels auf Walkers Fähigkeit, unter der Bevölkerung New Yorks Mitstreiter zu finden, die ihm im Kampf gegen die rote Bedrohung zur Seite stehen. Über ein einfaches Kommando-System kann Walker den Guerilla-Kämpfern Befehle erteilen, mit denen sie wichtige Missionen erfüllen müssen.

Hohe Auszeichnung, aber auch hohe Strafen werden für das Gewinnen oder Verlieren von Freedom Fighters verteilt. Durch ein ausgefeiltes Rekrutierungssystem erhält der Spieler Punkte für das Befreien von Freiheitskämpfern und die Einnahme wichtiger Einrichtungen. Mit den Punkten wiederum kann Walker noch mehr neue Leute engagieren. Das Charisma sinkt, wenn der Spieler Kameraden im Kampf verliert, und dadurch sinkt auch seine Macht über die Widerstandsbewegung.



Features:

- Dynamische Charaktere: im Laufe des Spiels kann Christopher Walker so von einem normalen Bürger zu einem der mutigsten Freiheitskämpfer der Welt mutieren.

- Rundenbasierende Strategieelemente ermöglichen dem Spieler die Auswahl der bevorzugten Mission. Die Missionen selbst können durch zahlreiche Strategien gelöst werden, und das Ende ist selten vorhersehbar.

- Intensive und direkte Guerilla-Kampfszenarien reichen von kleinen Sabotage-Missionen zu großen Schlachten, in denen der Spieler feindliche Einrichtungen erobern muss.

- Durch ein charismabasierendes Rekrutierungssystem erhält der Spieler Punkte für die Rettung von Gefangenen oder die Übernahme wichtiger Einrichtungen. Die Punkte können jedoch auch wieder abgezogen werden, wenn Mitstreiter im Freiheitskampf vernichtet werden.

- Eine Vielzahl von Waffen, einschließlich Maschinengewehren, Granaten und Molotow-Cocktails.

- Auch die Schauplätze und Umgebungen verändern sich im Laufe der Zeit bzw. im Spielverlauf.

- Eine verbesserte Rendering-Technologie mit Io Interactive’s “Glacier”-Engine ermöglicht beeindruckende 3D-Spezialeffekte wie realistische Gewitter-, Regen-, Schnee-, Rauch- und Explosion-Effekte.

- Zahlreiche Audio-Effekte wie Schreie während des Kampfs, harsch erteilte Befehle und Musik, die die Geschwindigkeit und Atmosphäre des Spiels noch vertiefen.





Externer Link


Freedom Fighters ist in der PC-Version ein ausschließliches Singleplayer-Spiel in einem fiktiven Jahr 2003. Russland gewann den Weltkrieg durch die Entwicklung und den Einsatz der Wasserstoffbombe und gewann mehr und mehr die Kontrolle über die ganze Welt, bis auf die USA. Sie spielen nun einen Klempner in New York, das gerade mit einer gewaltigen militärischen Übermacht erobert wurde.

Das Spiel ist recht einsteigerfreundlich und nach dem Niederschlagen eines russischen Soldaten folgen Sie erst mal einem Hausbewohner wobei dies eine Art Tutorial ist und Sie das Wichtigste beigebracht bekommen, was jedoch nicht viel ist und einfach geht.


Intro und Videos

Das wie ein großer Film aufgezogene Intro "Electronic Arts presents... a Game from IO Interactive..." haut einen zwar nicht gerade um, aber ist akzeptabel und erklärt die Geschichte von Freedom Fighters. Überhaupt gibt es recht viele Videos und Filme im Spiel, so zum Beispiel vor jedem neuen "Einsatzgebiet" ein Rendervideo mit einer russischen Nachrichtensprecherin, die über die aktuellen, durch Rebellen verursachten, Taten berichtet - zumindest solange bis Sie das Nachrichtenstudio gewaltsam übernommen haben. Dazu kommen Ingame-Videosequenzen, die die Einsätze näher beschreiben. So manchen könnten die Videos der kommunistischen Invasion auch an <a href="/videospiele/command-and-conquer-alarmstufe-rot3.html">Command & Conquer Alarmstufe Rot</a> erinnern...


Die Story

Wie im Introvideo geschildert wird, ging die Sowjetunion als Sieger aus dem Weltkrieg hervor und das russische System verbreitete sich so langsam aber sicher von Kontinent zu Kontinent über die ganze Welt. Beginnend mit einem Atombombenabwurf über Berlin, über Mittelstreckenraketen in Kuba bis hin zur Invasion der USA.

Sie sind der 32-jährige Christopher Stone und sind wie ihr Bruder Troy Klempner und haben den Auftrag in der Wohnung von Isabella Angelina nach den Leitungen zu sehen, doch eben diese besagte Frau war Tage vorher noch im Fernsehen und warnte vor den Gefahren des Kommunismus und das dieser bald auch die USA unter Kontrolle haben werde. Doch ein Großteil der Bevölkerung glaubte dies nicht und stempelte es als Panikmache ab, bis es eben soweit war: Der Präsident wurde ermordet und die Russen verkündeten die neuen Regierenden der Vereinigten Staaten zu sein.

Während Sie sich nun um in der Wohnung von Isabella aufhalten kommt es unglücklich dazu, dass gerade zu diesem Zeitpunkt die Invasion der UdSSR in New York stattfindet und die in dieser Wohnung lebende Verfechterin des Anti-Kommunismus gefasst werden soll. Ein russischer und bis zu den Zähnen bewaffneter Trupp stürmt also die Wohnung und schnappt sich ihren Klempner-Bruder um ihn auszuquetschen, wo sich Isabella aufhält. Da dieser keine Ahnung hat wird er mitgenommen. Glücklicherweise waren Sie gerade in einem Nebenzimmer und wurden deshalb nicht entdeckt...


"Sie haben dir die Freiheit geraubt.
Zeit, Sie zurückzuerobern!"



Die Rebellenbasis

Nach der eigenen Rettung landen Sie in der Rebellenbasis und gehören ab dann zur Gruppe "Das Freiheitsphantom". Die Rebellen koordinieren ihre Einsätze über das Abwassersystem von New York. Das bedeutet, dass sie jeweils bei Gullideckeln ein- und aussteigen können, also wenn Sie einen Einsatz beginnen möchten, wenn Sie dringend (verwundet) aus einem Gebiet verschwinden müssen oder wenn Sie schnellspeichern wollen.

In der Rebellenbasis haben Sie auch eine Übersichtskarte mit den Einsätzen, die gerade zur Auswahl stehen. Besonders gut sticht hervor, dass die Basis nicht einfach nur eine Basis ist. Nach wenigen Missionen wird sie nämlich selbst zur Mission, da die sowjetische Föderation die Rebellenbasis hoch nahm und alle dort verweilende Rebellen verschleppte.


Das Charisma

Für das Retten unschuldiger Opfer des Kommunismus, zum Beispiel indem Sie Verwundete heilen, und für das Erfüllen der (optionalen und Pflicht-)Aufträge bekommen Sie Anerkennung. Je mehr Charisma Sie haben desto mehr Rebellen bekommen Sie von der Rebellenanführerin gewährt.

Sie können dann bis zu zwölf Rebellen ansprechen und diese begleiten Sie. Auch können Sie diese mit drei simplen, aber äußerst wirkungsvollen Befehlen anweisen: Folgen/zu Ihnen zurückkommen, Scouten/nach Angreifern suchen und eliminieren, Stellung halten.

Dieses System funktioniert recht gut, ihre computergesteuerten Kameraden sind nicht dumm, laufen nicht blindlings in die Feindeslinien, ducken sich oder verstecken sich hinter Häuserecken, gehen in Sicherheit wenn sie C4 platziert haben usw. - Insgesamt kann man mit deren KI zufrieden sein.

Allerdings führt das jedoch auch dazu, dass man seine Computerkollegen mal einfach in den Tod schickt, was nicht weiter schlimm ist, wenn man nicht gerade ein "Frontal"-Sehender Hysteriker ist, der damit Probleme hat einen Computerkameraden in die feindlichen Schusslinien und somit in den virtuellen Tod einer virtuellen Figur zu schicken.


Bis in den Tod

Das Nervigste ist wohl, dass man nicht speichern und aufhören kann wann man will, sondern nur an speziellen Punkten. Das sind die Rückkehr in die Rebellenhauptbasis, nach Einsätzen und bei Kanaldeckeln. Man gewöhnt sich aber daran und Medipacks liegen je nach Schwierigkeitsgrad zu genüge herum, auch wenn das bedeutet, dass Sie wieder die ganze Mission von Anfang an beginnen müssen, falls Sie sterben sollten.

Aus diesem Grund schickt man auch eher seine Computerkameraden vor, den wenn diese fallen können Sie sie mit einem Medipack, welche verteilt auf den Einsatzkarten zu finden sind, meistens bei ausgeschalteten Feindstellungen, wieder fit und kampfbereit machen.


Die ersten Aufträge

Zuerst müssen Sie die Polizeiwache und das Postamt zurückerobern. Nachdem man das (teilweise umständliche) Prinzip mit den verschiedenen Leveln, die aufeinander basieren, verstanden hat kann man die Aufträge zielsicher und unkompliziert durchführen. Beispielsweise müssen sie erst zur Polizei, doch da kommen Sie nicht weit. Sie sind dort nur um das C4 zu holen, welches sie danach beim Postamt brauchen um ein paar Tanks in die Luft zu jagen. Dadurch werden die Scharfschützen eliminiert, welche Sie in der Polizeimission sofort umbringen würden, sollten Sie auch nur einen Schritt zu viel machen.

Danach geht es wieder zurück zur Polizei um die Anführerin Isabella zu befreien und anschließend wieder zum Postamt um auch dort ihre amerikanische Flagge als Freiheitssymbol zu hissen. Durch das Entfernen der kommunistischen Fahne und das Hissen der amerikanischen Flagge danach werden die Missionen jeweils beendet.


Der weitere Verlauf

Mehrere Einsätze und zwei Wechsel der Einsatzbasis später warten bereits die letzten fünf Einsätze auf einen. Da keine Reihenfolge vorgegeben ist wählt man womöglich erst ein paar mal den Falschen, stirbt und versucht einen anderen, da die Einsätze aufeinander basieren, obwohl die Reihenfolge nicht festgelegt wird.

Dennoch sterben Sie jedes mal unweigerlich, wenn Sie den falschen Einsatz versuchen (zum Beispiel gleich den Finalen), da man von einer (nicht sichtbaren) Artillerie zerlegt wird, wenn man diese in einem anderen Einsatz vorher nicht ausschaltet. Ebenso machen einem Kampfhubschrauber das Leben schwer, die man zwar mit einer Panzerfaust herunterholen kann, welche im Rebellenstützpunkt holbar ist, aber Neue dann immer wieder kehren - es sei denn man hat sinnvollerweise in einer Mission vorher den Luftstützpunkt zerstört.


Die Ernüchterung

Das war schon alles? Deshalb war das Spiel wohl mehr oder weniger in der Versenkung unter gegangen: Keine Community, keine Maps, keine Mods, kein Multiplayer - nichts! Nur wenige Stunden Singleplayer, die zwar gut sind, aber insgesamt beinhaltet das Spiel erschreckend wenig für einen Vollpreistitel.


Fehler

Die künstliche Intelligenz ist wie bereits angesprochen ziemlich gut: Ihre Mitrebellen stehen Ihnen nie im Weg herum, sodass Sie nicht mehr vorbeikommen (wie leider in vielen Spielen), nur der Sound hatte teilweise Aussetzer oder hing. Leider gab es auch wenige unerklärliche Abstürze und das Suchen nach einem Patch war erfolglos. Die einzigen offiziellen Downloads, die man findet, sind die Demo und Wallpaper.


Fazit von Freedom Fighters

Freedom Fighters ist ein tolles Spiel für Einzelkämpfer. Jedoch, wenn man es einmal durchgespielt hat, gibt es nicht wirklich einen Anreiz es erneut zu spielen. Da Freedom Fighters inzwischen als EA Classic-Spiel verkauft wird lohnt sich aber ein Kauf, da die Classics unter 15 Euro kosten und das ist das Spiel allemal wert.
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