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StarCraft 2: Wings of Liberty


Test des Echtzeit-Strategiespiels StarCraft 2: Wings of Liberty von Blizzard Entertainment.


StarCraft 2 ist da und stopft im Alleingang das Sommerloch. Für viele PC-Spieler endet damit eine schier unerträglich lange Wartezeit, denn immerhin sind seit dem Erscheinen des ersten StarCraft satte zwölf Jahre ins Land gezogen. Schon im Vorfeld wurde ausgiebig über diesen Titel diskutiert und Blizzard lieferte durch die Aufteilung in drei Episoden und die Streichung des LAN-Modus selbst genügend Gesprächsstoff. Trotz aller schon im Vorfeld gelobten Qualitäten des Spiels blieb bis zur Veröffentlichung unklar, ob StarCraft 2: Wings of Liberty genügend Neuerungen mit sich bringt oder lediglich eine gute aber innovationslose Iteration darstellt. Kann das Spiel den enorm hohen Erwartungen gerecht werden? Immerhin erwarten viele nicht weniger als eine neue Genrereferenz. Unser Review liefert Antworten.

Auch im Jahre 2504 noch ein klassisches RTS

In der Spielewelt von StarCraft sind vier Jahre seit dem ersten großen Krieg vergangenen. Der Protagonist James („Jim“) Raynor kämpft nach wie vor gegen die Herrschaft seines Erzfeindes Arcturus Mengsk, die Königin der Klingen befehligt noch immer den Zerg-Schwarm und die Protoss leiden unter der Vernichtung ihrer Heimatwelt Aiur. Wer das erste StarCraft nicht kennt und mit der Story nicht vertraut ist muss jedoch nicht in Panik verfallen, denn die Ereignisse vor dem zweiten Titel werden während der Installation zusammengefasst wiedergegeben. Spielerisch ist StarCraft 2 ein klassisches RTS, welches keine Experimente wagt und sich sehr stark am Vorgänger orientiert, bzw. dessen Spielmechanismen größtenteils kopiert. Arbeiter sammeln Ressourcen und errichten Gebäude, in denen anschließend die Einheiten ausgebildet werden. Die Einheiten verfügen über vielfältige Fähigkeiten und können durch kostenpflichtige Upgrades aufgewertet werden.

Raynors Kampf gegen Mengsk und die Zerg

Im Vorfeld sorgte die Ankündigung den Singleplayer auf ein Hauptspiel und zwei weitere Episoden zu verteilen für Unmut. Blizzard versprach jedoch eine lange Kampagne mit facettenreichen Missionen zu bieten. Hat Blizzard Wort gehalten?

Der terranische Feldzug rund um den Protagonisten James Raynor beginnt auf dem Planeten Mar Sara, der nach vier Jahren des relativen Friedens vom Zerg-Schwarm heimgesucht wird. Die Story kommt langsam in Fahrt und entfaltet sich durch die Einführung immer weiterer Charaktere und Handlungsstränge. Raynor kämpft nicht nur gegen die Zerg, sondern auch gegen seinen Erzfeind Arcturus Mengsk, mit dem er einst Seite an Seite gegen die Terranische Konföderation kämpfte. Die Konföderation ist Geschichte und von der Terranischen Liga unter Führung des Imperators Mengsk ersetzt worden. Das zentrale Ereignis des ersten StarCraft, der Verrat an Kerrigan, wird auch zum Dreh- und Angelpunkt des zweiten StarCraft. Die Details der Story sollen an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Kenner und Einsteiger werden von der Geschichte sicherlich nicht enttäuscht werden, denn sie beinhaltet genügend Details und interessante Wendungen, die jedoch teilweise schon im Vorfeld angedeutet werden. Das Ende ist leider ein wenig enttäuschend, wobei diesbezüglich verschiedene Meinungen existieren.

An Board der Hyperion

Die Inszenierung der Kampagne ist über jeden Zweifel erhaben. Zahlreiche Videosequenzen treiben die Geschichte voran. Erfreulich ist, dass Blizzard durch die Verwendung zweier unterschiedlicher Techniken die Länge der Videos auf insgesamt mehr als eine Stunde bringen konnte. Die Qualität der Videosequenzen ist – wie von Blizzard bekannt – erstklassig. Zwischen den Missionen bewegt sich der Spieler auf Raynors Flagschiff, der Hyperion. Dort können verschiedene Räume betreten werden, um dort Dialoge mit anderen Charakteren zu führen. In den Räumen selbst sorgen viele kleine Details für eine dichte Atmosphäre und auch für den einen oder anderen Lacher, denn obwohl die Geschichte in einem eher ernsten Ton erzählt wird, scheut sich Blizzard nicht einige Eastereggs und Referenzen zu eigenen Spielen oder anderen Elementen der Nerdkultur einzubauen. Auf der Hyperion kommt dem Labor und dem Arsenal eine besondere Bedeutung zu, denn hier werden Forschungspunkte und Credits in neue Einheiten und Upgrades investiert. Bei der Forschung muss der Spieler zwischen zwei verschiedenen Einheiten oder Upgrades wählen, was den Wiederspielwert der Kampagne extrem erhöht, denn beide Optionen sind lohnenswert. Forschungspunkte werden in den Missionen durch das Finden von Artefakten oder Proben gesammelt. Credits gibt es hingegen für den Abschluss einer Mission. Mit diesen Credits können für jede Einheit im Arsenal zwei Upgrades gekauft werden. Wer an bestimmten Einheiten besonderen Gefallen gefunden hat kann diese so noch wertvoller machen.

Die Missionen

Insgesamt umfasst die Kampagne in StarCraft 2: Wings of Liberty 29 Missionen. Diese sind extrem abwechslungsreich und haben eigentlich immer ein besonderes Element, das sie von anderen Missionen abhebt. In einer Missionen muss eine bestimmte Anzahl an Mineralien gesammelt werden. Was einfach klingt, kann sich in der Praxis als recht knifflig erweisen, denn die Mineralien liegen auf tiefen Ebenen, die in regelmäßigen Abständen von Lava überschwemmt werden. Außerdem muss sich der Spieler gegen die Zerg verteidigen, was natürlich einen Teil der geernteten Mineralien beansprucht. In einer anderen Mission bewegt sich eine Feuerwalze über die Planetenoberfläche, die den Spieler unter Zeitdruck setzt und ihm zur häufigen Umsiedlung seiner Basis zwingt. Für jede Mission stehen vier Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, wobei die ersten beiden nur für Anfänger geeignet sind. Leider werden einige Missionen von einer neuen Einheit dominiert, die den Gegner fast im Alleingang erledigen kann. Innerhalb der Kampagne muss sich der Spieler drei Mal zwischen zwei Auftraggebern für eine von zwei Missionen entscheiden. Diese Missionen beeinflussen jedoch nur Nebenstränge der Story. Auch sonst verändert die Auswahl der nächsten Mission die Fortführung der linearen Story nicht.

Die Kampagne: Ein Meisterwerk

Die Kampagne ist fantastisch inszeniert, deutlich länger als in vielen anderen Spielen und sehr abwechslungsreich. Durch die Upgrades, Forschungsoptionen und die alternativen Missionen lohnt sich ein zweites Durchspielen der Kampagne definitiv. Diese Kampagne ist im Echtzeitstrategie-Genre konkurrenzlos gut und demonstriert, dass StarCraft nicht nur für Multiplayer-Spieler interessant ist, sondern auch für Liebhaber des Singleplayer. Zusätzlich erhält das ansonsten sehr konservative StarCraft 2 mit der Kampagne einen innovativen Anteil, denn die StarCraft 2 Kampagne könnte zum Vorbild für andere Spiele werden und ist bisher in ihrer Art einzigartig. Diese Kampagne begeistert vor allem deshalb, weil sie nicht wie eine Vorbereitung auf den Multiplayer wirkt. Viele der Einheiten der Kampagne finden im Multiplayer keine Verwendung und bilden Einheiten des Vorgängers nach. Dadurch werden natürlich auch nostalgische Gefühle geweckt und die Kampagne um eigene Elemente bereichert, denn die Upgrades unterscheiden sich im Singleplayer deutlich vom Multiplayer.

Das Gameplay funktioniert!

Die spielerischen Unterschiede zwischen dem ersten und dem zweiten StarCraft sind eher gering. Das ist auf der einen Seite schade, denn es zeigt, dass das Genre seit nun mehr als einem Jahrzehnt auf der Stelle tritt, es zeigt aber gleichzeitig, dass es an dem bereits lange bekannten Gameplay kaum etwas zu verbessern gibt. Dank einiger Neuerungen und Justierungen spielt sich StarCraft 2 frisch, aber trotzdem vertraut. Neu sind zum Beispiel zerstörbare Felsen, die nach ihrer Zerstörung neue Angriffswege freilegen und Beobachtungstürme, die bei Einnahme durch eine Einheit das umgebende Terrain aufklären. Man mag das eigentlich altbackene Spielprinzip ablehnen aber faktisch funktioniert es extrem gut. Wer auf einen Angriff nicht vorbereitet ist oder die Fähigkeiten seiner Einheiten nicht nutzt, kann in der entscheidenden Phase ein Spiel binnen weniger Sekunden verlieren. StarCraft 2 ist kompromisslos und wie sein Vorgänger eines der härtesten, wenn nicht gar das härteste, RTS im Multiplayer.

Szenarien und Gefechte als Vorbereitung

Neben der Kampagne gibt es im Einzelspieler den Spielmodus Szenario und das gewöhnliche Gefecht gegen KI-Gegner. Bei den insgesamt neun Szenarien handelt es sich primär um eine Vorbereitung auf den Multiplayer, denn neben taktischen Grundkenntnissen vermitteln diese auch die Basics für die Einheitenkontrolle. Der Multiplayer des Vorgängers wurde erst durch die große Anzahl an professionellen Spielern und dem daraus resultierendem hohen Niveau berühmt, so dass auch in StarCraft 2 die Spiele im Multiplayer auf einem recht hohen Niveau ausgetragen werden. Das schließt Gelegenheitsspieler nicht prinzipiell aus, denn natürlich treffen diese auch auf andere Gelegenheitsspieler. Dennoch sollte man sich für die Online-Partien wappnen und als eher unterdurchschnittlicher Spieler die Szenarien zur Vorbereitung nutzen. Einfache Faustregel: Wer StarCraft 2 ohne Tastatur spielt, der wird dort nie großen Erfolg haben. Daher schreibt eines der Szenarien den Einsatz von Hotkeys vor und verbietet das Drücken von Buttons mit der Maus. Einsteiger können sich also vorbereiten, bevor sie den Sprung in das Haifischbecken Battle.net wagen.

Die Gefechte gegen die KI sind ebenfalls eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung auf den Multiplayer. Die KI kann dank der verschiedenen Schwierigkeitsgrade den Bedürfnissen des Spielers angepasst werden und fordert, wenn es denn sein muss, auch fortgeschrittene Spieler. Leider ist die KI in ihrem Aufbau nicht sonderlich variantenreich, so dass es eher der perfekte Aufbau und nicht unbedingt eine kluge Einheintenauswahl ist, die der KI zum Sieg verhilft. Immerhin scheint die KI nicht zu cheaten, denn auch sie muss scouten und hat laut Blizzard sogar ein APM-Limit, muss also wie ein Mensch Befehle hintereinander erteilen.

Mehrspieler-Spaß im Battle.net

Das Battle.net 2.0 findet in StarCraft 2 erstmals Verwendung und erweitert das bisher bekannte Battle.net vor allem um soziale Komponenten (Facebook-Integration), ein Achievement-System (im Spiel als Erfolge bezeichnet) und eine spieleübergreifende Buddy-Liste. Eine Revolution ist das nicht. Viel eher schließt Blizzard so die inzwischen große Lücke zu anderen Online-Plattformen wie Steam. Insgesamt hinterlässt das neue Battle.net jedoch einen gemischten Eindruck, denn es fehlen zum Beispiel Chat-Räume oder die Möglichkeit Spiele zwischen verschiedenen Kontinenten auszutragen. Eventuell wird beides per Patch nachgebessert, aber für den Moment fehlen diese Dinge. Über die detaillierten Profile und die Vernetzung mit Facebook lässt sich lange streiten, aber ein spielerischer Mehrwert ergibt sich so nicht.

Das Battle.net weist jedoch zwei riesige Pluspunkte auf. Es ist sehr stabil und bietet ein grandioses Matchmaking-System. Jeder Spieler wird nach einigen Testspielen einer Liga zugeordnet, wobei die Bronze-Liga die schwächsten Spieler und die Diamant-Liga die stärksten Spieler beherbergt. Dazwischen liegen die Silber-, Gold-, und die Platinliga. Innerhalb der Liga werden 100 Spieler einer Division zugeordnet. Wer Spiele gegen gleich starke oder überlegene Gegner gewinnt, verdient sich schnell Punkte und hat gute Chancen auf einen Aufstieg. Wer jedoch auch mit eigentlich gleich starken Gegnern arge Probleme hat wird eventuell niedriger eingestuft. Die automatische Suche nach Gegnern liefert schnell Ergebnisse und führt in den meisten Fällen tatsächlich zu relativ ausgeglichenen Spielen. Niederlagen gegen stärker eingeschätzte Gegner führen übrigens nur zu sehr geringen Punktabzügen, während der Sieg einem viele Punkte sichert. Prinzipiell gilt, dass jeder Spieler gegen überlegene Spieler die Chance hat viele Punkte einzuheimsen, aber nur wenige verlieren kann, während bei Spielen mit gleich starken Gegnern die Gefahr für das eigene Punktekonto steigt.

Liga-Spiele können ohne Probleme auch in Gruppen absolviert werden. Via Buddy-Liste kann binnen Sekunden eine Gruppe von zwei bis vier Personen entstehen, die anschließend als ein Team in den Liga-Spielen gegen gegnerische Teams antritt. Diese Funktion sucht man in anderen Titeln oftmals vergebens. Wer gerne mit einigen Mitspielern gegen die KI (Computergegner) antritt, kann die gewünschte Schwierigkeitsstufe der KI auswählen und sich anschließend einige Mitspieler durch den Suchalgorithmus zuteilen lassen. Auch Spiele im Modus „Jeder gegen Jeden“ sind möglich. Prinzipiell funktioniert das Battle.net bestens, auch wenn einige Features fehlen und andere streitbar sind. Abzuwarten bleibt, ob Blizzard auch dieses Spiel über viele Jahre hinweg hegen und pflegen wird.

Landschafts-Vielfalt trifft auf Polygon-Armut: Die Grafik

Blizzard bleibt seiner Linie treu und setzt auch in StarCraft 2 auf eine Grafik, die leicht veraltet ist, aber dafür auch auf älteren Maschinen flott läuft. Dementsprechend sind die Effekte nicht atemberaubend, die Texturen leicht matschig und die Einheitenmodelle ein wenig grobkörnig. Wirklich ärgerlich ist jedoch, dass StarCraft 2 keine Kantenglättung (Anti-Aliasing, AA) beherrscht und es daher immer wieder zum unschönen Treppenstufeneffekt kommt. AA lässt sich nur über den Treiber der Grafikkarte erzwingen, was jedoch auch negative Auswirkungen auf die Performance hat. Hin und wieder kommt es leider auch zu unschönen Grafikfehlern, die sich in einer falschen Darstellung der Texturen niederschlagen. Lobenswert ist an sich jedoch die Reaktionsfreudigkeit der Engine, denn auch wenn sich viele Einheiten gleichzeitig in die Schlacht stürzen kommt es zu keiner Verzögerung. Das Spiel reagiert immer sehr direkt auf die Eingaben des Spielers, was vor allem für professionelle Spieler ein wichtiges Kriterium ist.

Auch wenn StarCraft 2 kein optisches Highlight ist, so ist es immerhin sehr abwechslungsreich. Die im Spiel dargestellten Landschaften umfassen üppige Dschungelvegetationen, Städte, Plattformen im Weltraum, Wüsten, Ödland und auch feurige Lavalandschaften. Der Grafikstil der drei Rassen ist stets konsequent umgesetzt und macht einen Großteil der fantastischen Atmosphäre aus. Die Terraner sind irgendwie immer ein wenig klobig und schwer gepanzert, während die Protoss leicht an Hand von geschwungenen Formen erkennbar sind. Und was auch immer kriecht, schleimt und große Zähne oder Klauen hat, gehört eindeutig zu den Zerg.

Sound & Musik

Die musikalische Untermalung für StarCraft 2 kann sich prinzipiell hören lassen und reicht von getragenen Stücken bis hin zu wuchtigen Passagen, die perfekt auf den terranischen Feldzug zugeschnitten sind. Während des Spielens treten jedoch zwei negative Aspekte deutlich zu Tage. Zum einen gibt es für jede Rasse nur ein Hauptthema, welches man als Spieler recht schnell vollständig mitsummen kann. Hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert gewesen. Zum anderen ist die Musik leider nicht dynamisch, so dass teilweise ein hektisches Spielgeschehen von einer recht langsamen Musik begleitet wird – und umgekehrt. Unterm Strich ist die Musik zwar sehr einprägsam und auch für sich genommen durchaus beeindruckend, aber im Zusammenspiel mit dem eigentlichen Spiel wäre wohl mehr möglich gewesen. Nettes Feature: An Board der Hyperion kann die Jukebox in der Bar bedient werden, die bekannte Melodien wie „Sweet Home Alabama“ von sich gibt.

Bessere Arbeit hat Blizzard beim Sound und bei der Synchronisation geleistet. Die Sounds sind schnell zuzuordnen und helfen dabei auf dem Schlachtfeld die Übersicht zu behalten. Auch Einsteiger werden bei diesem Spiel die meisten Einheiten schnell heraushören können. Die Synchronisation der Charaktere in der Kampagne ist tadellos. Die Zuordnung von Synchronsprechern zu den unterschiedlichen Charakteren passt genau und jeder Sprecher hat es geschafft, den Emotionen seines Charakters durch die Sprache Ausdruck zu verleihen. Für die Einheiten auf dem Schlachtfeld gilt das Gleiche, denn auch hier wurden die Sprecher passgenau zugeteilt. Die Synchronisation umfasst sogar Schilder und einzelne Worte im Spiel und in den Videosequenzen, was nicht notwendig aber lobenswert ist. Blizzard berücksichtigte sogar Akzente, wie an den terranischen Einheiten Thor und WBF deutlich erkennbar ist. Ein WBF mit Berliner Akzent ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber immerhin ist der Akzent stilecht umgesetzt worden.

Fazit: Das mit Abstand beste Echtzeit-Strategiespiel

Kritik an StarCraft 2: Wings of Liberty ist Kritik auf sehr hohem Niveau. Denn trotz der vorhandenen Fehler ist dieses Spiel in der Summe ein Pflichtkauf für alle PC-Spieler. Nahezu mühelos setzt sich StarCraft 2 auf den Thron der Echtzeit-Strategiespiele und überragt alle anderen zeitnahen Erscheinung bei weitem. Was StarCraft 2 so besonders macht ist das Gesamtpaket bestehend aus einer großartigen und verhältnismäßig langen Kampagne, einem grandiosen Multiplayer und einigen Dreingaben, wie den wohl leistungsfähigsten Editor des Genres. StarCraft 2 dürfte wie schon der Vorgänger im Multiplayer über viele Jahre hinweg interessant bleiben. Ob der Kultstatus des Vorgängers erreicht wird, wird sich jedoch erst mit der Zeit zeigen. Viele Aspekte des Spiels sind schlicht genial, einige andere demgegenüber aber etwas schwach. Obwohl StarCraft 2 ein großartiges Spiel ist, ist es gleichzeitig eine verpasste Chance, denn mit LAN-Modus, dynamischer Musik, Chaträumen und einem etwas besseren Ende hätte sich Blizzard selbst ein monumentales Denkmal setzen können. Trotzdem: StarCraft 2: Wings of Liberty ist wohl das PC-Spiel dieses Jahres.

Einzelwertungen:
Singleplayer: 5/5
Multiplayer: 5/5
Grafik: 4/5
Sound: 4/5
Atmosphäre: 5/5
Story: 4/5
Umfang: 5/5
Gesamtbewertung: 5/5



Dieser Artikel wurde erstmalig 2010 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht.

Autor: RedBasti



Spieletest zu StarCraft 2: Wings of Liberty

von RedBasti
Bewertung: 5 von 5 Sterne
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Artikelreview zum Spiel StarCraft II: Wings of Liberty aus dem Genre Strategie / Echtzeit-Strategie (Videospiele) von Entwickler Blizzard Entertainment und herausgegeben von Activision Blizzard
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