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Diablo 3 auf der GamesCom 2010


Vorschau auf das erwartete Action-Rollenspiel Diablo 3 von Blizzard in Form der Hack-and-Slay-Demo der GamesCom 2010.


Blizzard erscheint manchmal wie ein Entwickler von einem anderen Stern. Diese Firma ist berühmt für ausgedehnte Entwicklungszeiten aber eben auch für Spiele, welche die Herzen der Käufer im Sturm erobern und diese für viele Jahre hinweg an sich binden. Zu diesem Image passt der Auftritt auf der GamesCom, denn der Blizzard-Stand wirkt ein wenig abgeschottet und ist gleichzeitig immer voll. Der Stand ist von hohen, schwarzen Wänden umgeben, auf denen das Firmenlogo und die Logos der aktuellen Titel zu finden sind. Keine Werbebotschaft und auch keine leicht angezogenen Damen, denn die Spiele sprechen für sich. Am Mittwoch, dem Fachbesuchertag, bilden sich erste Schlangen, die jedoch eher harmlos wirken. Mahnend stehen am Rand Schilder mit der Aufschrift „Ab hier bitte nicht mehr anstellen. 4 Stunden Wartezeit“ und eigentlich weiß jeder, dass diese Schilder zum Einsatz kommen werden aber nicht jeden vom Anstellen abhalten können. Hauptattraktion war in diesem Jahr World of WarCraft: Cataclysm, welches nach StarCraft 2 als nächster Blizzard-Titel den Weg in die Regale der Händler finden wird. Außerdem ist World of WarCraft seit vielen Jahren das finanzielle Zugpferd von Blizzard. Doch auch Diablo 3 kann, wie schon im vergangen Jahr, auf der GamesCom angespielt werden.


Bekannte Demo

Die gute Nachricht: Diablo 3 war auf der GamesCom 2010 anspielbar. Die schlechte Nachricht: Es war die gleiche Demo wie im Vorjahr. Der Spieler konnte zwischen Barbar, Hexendoktor und Mönch wählen und sich anschließend mitten in der Wüste mit zahlreichen Monstern auseinandersetzen. Vollkommen gleich war die Demo jedoch nicht, denn während sich 2009 noch zwei Spieler zusammen durch die Wüste kämpften, war nun jeder auf sich allein gestellt. Daher verweisen wir an dieser Stelle auf unser Preview (Vorschau) vom letzten Jahr. Dieses Mal spielten wir die Demo als Hexendoktor(in) und stellten fest, dass diese ein wenig mehr Geschick als der Barbar erfordert. Mit beschworenen Kreaturen werden die Gegner auf Distanz gehalten und anschließend mit Feuerbällen beworfen. Denn auch wenn die beschworenen Begleiter nützlich sind, so verursachen sie alleine keinen signifikanten Schaden. Falls es doch einmal brenzlig wird lassen sich die Gegner durch einen Zauber verängstigen, so dass sie das Weite suchen. Das verschafft dem eigenen Charakter Luft zum Atmen, löst aber noch nicht das Problem an sich.

Über die Vorstellung einer eigentlich bekannten Demo waren wir insgesamt ein wenig enttäuscht. Wir hoffen auf eine neue Demo und eine daraus resultierende Flut an Neuigkeiten zur Blizzcon im Oktober. Ansonsten müssen wir uns wohl bis 2011 gedulden. Ein großes Fragezeichen schwebt weiterhin über die Frage nach dem Release. Vor der zweiten Jahreshälfte 2011 wird der dunkle Fürst Diablo vermutlich nicht zurückkehren und auch danach wird er sich noch mindestens einige Monate, wenn nicht Jahre, Zeit lassen.

Neuigkeiten von der Pressekonferenz

Echte Neuigkeiten zu Diablo 3 gab es nicht am Stand von Blizzard, sondern in einer Pressekonferenz während der GamesCom. Chef-Designer Jay Wilson gab gleich zwei Neuerungen bekannt. So wird es in Diablo 3 keine Town-Portals mehr geben. Die beliebten Portale ermöglichten dem Spieler in den beiden Vorgängern die sofortige Rückkehr in die sichere Stadt. Als Ausgleich soll es mehr Wegpunkte geben und weniger Gründe die Stadt aufzusuchen, da sich mehr Aufgaben nun außerhalb der Stadt erledigen lassen. Wir sind gespannt mit welchen Features Blizzard längere Aufenthalte außerhalb der Stadt ermöglichen will. Ein weitere Neuerung sind die Artisans. Die Artisans fertigen für den Spieler Gegenstände an und begleiten den eigenen Charakter von Stadt zu Stadt. Zunächst muss man durch die Erfüllung einiger Aufträge das Vertrauen der Artisans gewinnen, bevor man bei diesen gegen Gold und erbeutete Blaupausen Gegenstände in Auftrag geben kann. Die Artisans kommen in drei Varianten: Der Schmied ist für Rüstungen und Schwerter zuständig, der Juwelier kümmert sich um magischen Schmuck und die Mystikerin ist die Ansprechpartnerin für Zauberstäbe & Co. Wir können es kaum erwarten diese neuen Features selbst auszuprobieren.


Dieser Artikel wurde erstmalig 2010 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht.

Autor: RedBasti
von RedBasti
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