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F1 2010 auf der GamesCom 2010


Vorschau der GamesCom 2010 auf die Rennsimulation F1 2010 von Codemasters.


Codemasters hat in der jüngsten Vergangenheit mit GRID und Dirt 2 seinen Status als erstklassige Spieleschmiede für Racing-Games bestätigt. Dabei gelang es den Entwicklern einen guten Kompromiss zwischen Arcade-Racer und Simulation zu finden. Im September erscheint F1 2010, zu dem noch einige Fragen offen sind. Eines steht jedoch schon fest: In Sachen Grafik gibt es an dem Titel nichts auszusetzen. Die EGO-Engine, die unter anderem schon bei Dirt 2 für herunterklappende Kinnladen sorgte, sorgt für eine äußerst realistische Darstellung der Strecken und Wagen in F1 2010. Aber wie fährt sich die kommende Formel 1 Simulation? Wir haben einige Runden in Italien (Monza) und Monaco gedreht.

Tiefer Sitz, hohe Geschwindigkeit

Racing-Games genießen auf Messen oftmals einen Vorteil gegenüber dem Spielen in den eigenen vier Wänden: Spezielle Sitze und große Monitore direkt vor der eigenen Nase. Im Falle von F1 2010 zwängten sich die Spieler in einen Schalensitz, in dem sich die Füße und das Gesäß auf einer Höhe befanden. Der Abstand zum Boden war sehr gering, ebenso die Distanz zum Fernseher vor den eigenen Füßen. Die Sitzposition war einem Formel 1 Bolliden nachempfunden und sorgte für reichlich Spaß beim Anspielen, auch wenn es nicht sehr bequem war. Eine Besonderheit der Sitze war der starke Widerstand im Bremspedal. Den Wagen in Monza von 300 km/h für die erste Schikane runterzubremsen war nicht nur eine Frage des Timings, sondern auch eine kleine Kraftübung. Die Anspielstationen waren übrigens ein wenig abgeschottet, so dass man den Titel in aller Ruhe anspielen konnte.

Nach dem wir unsere Runden gedreht haben steht für uns fest, dass mit F1 2010 der nächste Hit aus dem Hause Codemasters auf uns zukommt. Das Fahrverhalten war zu jeder Sekunde nachvollziehbar und entspricht unseren Vorstellungen von einem F1 Wagen. Zu starkes Einlenken beim Bremsen oder Beschleunigen wird sofort mit einem Abflug quittiert. Gleichzeitig macht sich die brachiale Beschleunigung beim Durchdrücken des Gaspedals bemerkbar. Bei diesem Spiel ist kontrolliertes Fahren gefragt. Wer einen Fehler macht, der muss mit dem Kiesbett oder der Auslaufzone Vorlieb nehmen und wird mit einer überhasteten Korrektur weniger Erfolg haben.

Es bleiben Fragen offen

Trotz unserer positiven Eindrücke bleiben einige Fragen unbeantwortet. Wie gut wird das zu einer Simulation dazugehörige Management? Wie gut ist das Crashsystem? Wie stark wird sich das Wetter auswirken? Wir sind gespannt wie gut das Gesamtpaket F1 2010 am Ende sein wird. Immerhin scheinen Grafik, Sound und Fahrverhalten bereits sehr gut zu sein. Das der Titel über eine offizielle Lizenz verfügt rundet diesen Eindruck ab.



Dieser Artikel wurde erstmalig 2010 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht.

Autor: RedBasti
von RedBasti
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