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Die Siedler - Aufbruch der Kulturen


Review bzw. Spieletest des Simulations-Aufbauspiels Die Siedler Aufbruch der Kulturen.


Ein weiterer Titel fügt sich in die lange Siedler-Reihe ein und setzt den Kurs, der mit Die Siedler II – Die nächste Generation angefangen wurde, konsequent fort. Während in die fortlaufend nummerierten Siedler-Titel immer neue Features eingefügt und alte Spielkonzepte im Kern überarbeitet oder gar verworfen wurden, besinnt sich Aufbruch der Kulturen, wie auch schon Die nächste Generation, auf die Wurzeln der Siedler-Reihe. Kenner der Reihe haben es sicher schon am Cover erkannt: Aufbruch der Kulturen ist die Neuauflage eines klassischen Siedlers, genauer gesagt eine spieltechnisch und natürlich auch grafisch überarbeitete Neuauflage von Die Siedler II.


Pflege alter Stärken

Insbesondere die früheren Siedler-Titel haben ihre Eigenschaften, an die sich sicherlich jeder Spieler sofort erinnert. Schon aus dem Nebenraum nimmt man die typische Geräuschkulisse war: Eine einprägsame Musik, der Bauarbeiter klopft mit seinem Hammer am Gerüst eines neuen Gebäudes herum, der Holzfäller macht sich mit seiner Axt an einem Baum zu schaffen und der Steinmetz bearbeitet den Naturstein. Man hört einen Siedler-Titel schon aus großer Distanz. Auch die Darstellung der Landschaft, der Gebäude und der Siedler selbst erinnert besonders stark an den dritten Teil der Seidler-Reihe. Jedoch beschränkt sich die Ähnlichkeit zu den früheren Siedler-Titeln nicht nur auf Äußerlichkeiten. Auch im Kern ist Aufbruch der Kulturen eine Neuauflage des zweiten Titels der Reihe. Doch mehr zu den technischen Aspekten später in diesem Artikel.


Schaffe, Schaffe, Häusle baue

Die wichtigste Aufgabe des Spielers besteht darin möglichst schnell die Wirtschaft auf Touren zu bringen. Nur eine stabile Nahrungsversorgung gewährleistet eine kontinuierliche Arbeit in den Bergwerken. Die von den Bergarbeitern zu Tage geförderten Rohstoffe können dann von weiterverarbeitenden Betrieben zu Waffen, Werkzeugen und Goldmünzen verarbeitet werden. Für die Ausbildung einer Armee benötigen sie natürlich Waffen, aber je nach Volk auch weitere Waren wie Alkohol. Zu Beginn des Spiels verfügt der Spieler nur über ein Haupthaus in dem bereits alle nötigen Waren für die ersten Schritte lagern. Zunächst wird eine Versorgung mit Baustoffen sichergestellt bevor weitere Produktionsketten errichtet werden.

Der Spieler kann nur innerhalb seiner Grenzen, welche durch Militärgebäude erweitert werden, Gebäude errichten. Über Symbole auf der Karte sieht der Spieler mit einem Blick wo kleine, mittlere und große Gebäude errichtet werden können. An einigen Stellen können nur Bergwerke errichtet werden, an wieder anderen Stellen ist der Platz nur ausreichend um Fahnen zu platzieren. Fahnen sind Wegpunkte für das Straßennetz und nehmen eine zentrale Rolle im Spiel ein. Alle Gebäude müssen über Straßen verbunden werden, die den Transport von Waren ermöglichen. Der Transport erfolgt jedoch nicht von Gebäude zu Gebäude, sondern von Fahne zu Fahne. Daher wird vor jedes neu errichtete Gebäude automatisch eine Fahne gesetzt, welche die Anbindung an das Straßennetz ermöglicht. Zwischen den beiden Fahnen kümmert sich zunächst ein Siedler um den Transport von Waren. Je nach Volk können diese Wege jedoch ausgebaut werden. Wer seine Straßenplanung vernachlässigt wird auf weiten Wegen einen Flaschenhals erzeugen und so die gesamte wirtschaftliche Entwicklung bremsen, auch ein Warenstau kann an einer Fahne entstehen, wenn sich zu viele Waren auf einmal dort sammeln. Lagerhäuser können den Transport jedoch entlasten, da hier eine unbegrenzte Anzahl von Waren gelagert werden kann.

Für den Aufbau einer effizienten Wirtschaft muss der Spieler unbedingt darauf achten seine Produktionsketten gründlich zu planen und die Transportwege kurz zu halten. Auch das Platzangebot sollte gut genutzt werden, da der Spieler selten genügend Land zur Verfügung hat um ausladend zu bauen. Außerdem sollten alle Produktionsstätten genügend Abnehmer für ihre Waren finden, da sich aus einer enormen Überproduktion keine besonderen Vorteile ergeben. Zusätzlich kann in einem Menü festgelegt werden welche Gebäude bevorzugt mit einer bestimmten Ware beliefert werden. Schade das in diesem Menü nur einige Warengruppen aufgelistet sind, es wäre durchaus sinnvoll gewesen mehr Waren in dieses Menü zu integrieren und die Nahrungsmittel weiter aufzuschlüsseln und so die Verteilung an einzelne Minenarten festzulegen. Insgesamt ist der Anspruch an den Spieler genau richtig, so dass das Spiel leicht zu erlernen aber alles andere als einfach zu meistern ist.

Bajuwaren, Schotten und Ägypter siedeln für die olympischen Spiele – Die Kampagne

Es handelt sich schon um eine sehr ungewöhnliche Kombination von Völkern, die in Aufbruch der Kulturen aufgeboten wird. Dem Spielspaß tut dies allerdings wahrlich keinen Abbruch. Die Auswahl der Völker sollte ebenso wenig ernst genommen werden, wie die zu Grunde liegende Geschichte des neuesten Siedler-Sprosses. Der Gott Olympus ist unzufrieden mit den Menschen und meint, dass diese es nicht mehr verdienen die Olympischen Spiele auszurichten. Daher sollen stellvertretend für alle Völker Ägypter, Bajuwaren und Schotten verschiedene Aufgaben erledigen und so die Gunst von Olympus zurückgewinnen. Denn wer würde schon auf die Olympischen Spiele verzichten wollen?

Die Kampagne umfasst elf Missionen und zeigt wie sich jedes der drei Völker den Aufgaben stellt. Zunächst muss der Spieler mit den Bajuwaren, anschließend mit den Ägyptern und am Ende mit den Schotten die von Olympus auferlegten Prüfungen bestehen. Es müssen Unterkünfte errichtet, Vorräte angelegt und eine Spezialsportart vorgeführt werden um Olympus zufrieden zu stellen. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht Verräter in den eigenen Reihen, die ägyptische Göttin Sachmet und die oftmals kleinen und unfruchtbaren Inseln dem Spieler reichlich Steine bei der Erfüllung seiner Aufgaben in den Weg legen würden. Die Aufgaben sind recht unterschiedlich und machen den Spieler langsam mit allen Funktionen des Spiels vertraut. Ärgerlich ist jedoch, dass einige der Aufgaben zwangsläufig sehr lange dauern, da z.B. Transporte über die Hälfte der Karte vorgenommen werden müssen oder der Spieler auf bestimmte Ereignisse warten muss. Auch der Zeitraffer kann nicht verhindern, dass es zu einem sehr langen Leerlauf kommen kann. Immerhin bleibt die Kampagne dank verschiedener Schwierigkeitsgrade auch für Einsteiger machbar.

Die Geschichte wird durch die Dialoge der comichaften Darsteller erzählt und ist gespickt mit abstrusen Anspielungen auf die Realität. Die Engel zappen durch die Kontinente, der bayrische Gammelfleischskandal ist noch immer sprichwörtlich in aller Munde und selbst ein Gott redet sich um Kopf und Kragen beim Thema Emanzipation. Die comicartige Geschichte fügt sich nahtlos in das Spiel ein, reißt aber auch keine Bäume aus und ist insgesamt eher wenig auffällig. Die Kampagne ist insgesamt solide, aber absolut kein Glanzstück des Genres. Spannend wird es jedoch nie, da sich alle Ereignisse erahnen lassen.

Eigenheiten der Völker

Alle Völker haben ein paar Eigenheiten bezüglich der Waren, Opferungen, Transportwege und Gebäude. Extreme Unterschiede sind jedoch nicht auszumachen.

Die Bajuwaren sind für den Einstieg am Besten geeignet und stellen einen guten Kompromiss zwischen wirtschaftlichen und militärischen Fähigkeiten dar. Das Warenangebot ist natürlich typisch bayrisch, so dass Bäckereien anstatt Brot zu backen aus Mehl und Salz Laugenbrezeln produzieren. Natürlich darf auch das Weißbier als Getränk nicht fehlen, ebenso wenig wie der Bierschinken als weiteres Nahrungsmittel. Die Gebäude werden aus Holz und Steinen errichtet und erinnern ein wenig an ältere Fachwerkbauten in Bayern. Transportwege können bei den Bajuwaren nach intensiver Benutzung um einen Ochsen erweitert werden, der zusammen mit einem Siedler den Transport zwischen zwei Fahnen beschleunigt.

Die Ägypter legen ihren Fokus vor allem auf wirtschaftliche Belange. Ihre Soldaten sind vergleichsweise schwach, können jedoch dank der schnell funktionierenden Warenkreisläufe schnell in großer Zahl ausgebildet werden. Die Ägypter benötigen für ihre Bauernhöfe ständig Wasser und bevorzugen als Getränk die Ziegenmilch. Als einziges Volk verfügen sie insgesamt über vier Nahrungsmittel: Fisch, Käse, Brot und Fleisch. Stark frequentierte Transportwege werden bei den Ägyptern automatisch ausgebaut und um einen zweiten Träger ergänzt. Gebäude werden mit Lehm und Steinen errichtet. Ein Schwachpunkt der ägyptischen Wirtschaft ist jedoch die fehlende Möglichkeit Wälder durch einen Förster wieder aufzuforsten, was Baumstämme zu einer kostbaren Ressource macht, die besonders für die Herstellung von Bögen und Werkzeug benötigt wird.

Die Schotten sind das kriegerischste der drei Völker und verfügen dementsprechend über die stärksten Soldaten. Im Gegenzug ist es relativ schwer mit den Schotten eine erfolgreiche Wirtschaft aufzubauen. Typisch schottische Waren sind Whisky und Kilte. Natürlich widmen sich die Schotten auch der Schafzucht. Anders als Bajuwaren und Ägypter haben die Schotten keine Möglichkeit stark benutzte Transportwege auszubauen. Gebäude werden wie bei den Bajuwaren mit Steinen und Holz errichtet.

Göttliche Wunder inklusive!

Eine Neuerung in Aufbruch der Kulturen sind die Opferungen, die in den Tempeln ausgeführt werden können. Die meisten Opferungen bringen dem Spieler Vorteile und bewirken beispielsweise eine Stärkung der eigenen oder eine Schwächung der gegnerischen Soldaten. Eine andere Opferung zwingt alle Spieler mehrere Minuten lang auf Angriffe zu verzichten. Opferungen haben aber nicht nur einen militärischen Nutzen. Viele Opferungen tauschen Waren gegen eine andere ein und können so bei Ressourcenknappheit helfen einen Engpass zu überwinden. Die meisten Opferungen müssen erst im Tempel erforscht werden, was je nach Opferung einfach einige Minuten dauert. Jede Opferung erfordert unterschiedliche Waren und kann erst aktiviert werden, wenn alle nötigen Waren bereits im Tempel vorhanden sind.

Ganz ohne Kampf geht es nicht

Natürlich muss am Ende irgendwie entschieden werden welcher Spieler denn nun der erfolgreichste Siedler ist. Diese Frage wird oftmals durch eine militärische Auseinandersetzung geklärt. Allerdings werden die Soldaten nicht direkt befehligt. Wachhütten, Wachtürme und Festungen ermöglichen die Stationierung von Soldaten in der Nähe der Grenze. Anschließend kann ein gegnerisches Gebäude an der Grenze angegriffen werden, woraufhin alle in der Nähe befindlichen Soldaten zum Gefecht herbeieilen. Sollte der Angreifer gewinnen besetzt er das Gebäude und erweitert so seine Grenze, während der unterlegene Spieler Teile seines Gebiets verliert. Wenn sich auf dem eroberten Gebiet Gebäude befinden werden diese zerstört. Die Auswahl der Soldaten beschränkt sich auf Nah- und Fernkämpfer, die in drei Klassen erhältlich sind. Die Ausbildung höherer Klassen wird durch die Produktion von Goldmünzen möglich. Wer einen Überschuss an Steinen hat kann stationäre Katapulte bauen und mit Hilfe der Steine gegnerische Militärgebäude beschießen und so zum Einsturz bringen.

Die Spielmodi

Neben der Kampagne können im Singleplayer Skirmish-Spiele mit und gegen die KI bestritten werden. Die Auswahl und Vielfalt bei den Karten ist recht groß, ansonsten sind die Einstellungsmöglichkeiten aber eher gering. Die KI ist recht solide und expandiert relativ schnell. Wer eine Karte bereits kennt hat deutliche Vorteile, da er sich die Rohstoffverteilung in den Bergen merken kann und so nicht erst auf die Ergebnisse des Geologen warten muss. Die Rohstoffe werden nicht neu verteilt.

Im Multiplayer siedeln bis zu 6 Spieler gleichzeitig auf einer Insel. Neben der Möglichkeit des militärischen Sieges durch Eroberung gibt es auch die Variante des Wirtschaftssiegs, wobei hier nur die Menge der produzierten Goldmünzen entscheidend ist. Die Option des Wirtschaftssiegs steht auch im Singleplayer zur Verfügung. Im Multiplayer betritt jeder Spieler zunächst die Lobby. Hier kann er als Siedler in 3D-Grafik Gegenstände handeln oder mehrere Minigames wie z.B. Poker (Texas Hold'em-Poker), Würfel-Roulette oder Siedler-Schach spielen, während man auf Mitspieler für ein eigentliches Siedler-Spiel wartet. Diese Lobby ist recht aufwändig gestaltet, erfüllt jedoch im Endeffekt nur die Funktion die Wartezeit bis zum Beginn einer Partie zu verkürzen. Der Multiplayer selbst läuft recht stabil, allerdings kann es abhängig von den Mitspielern zu einer Unterbrechung kommen in der erst einige Datenpakete ausgetauscht werden müssen. Je nach Können der Spieler und Einsatz des Zeitraffers kann ein Spiel zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden dauern. Jeder versucht möglichst schnell die Soldatenproduktion in Gang zu bringen und dann dem Gegner die ersten Gebiete abzujagen, was besonders schmerzhaft für den unterlegenen Spieler sein kann, da sich gerade in der Mitte der Karte die wichtigen Rohstoffe befinden. Bisher macht der Multiplayer jedoch einen guten Eindruck und scheint so weit stabil zu laufen. Der Multiplayer von Aufbruch der Kulturen steht auf sicheren Füßen, bietet aber abgesehen von der Lobby auch nichts Außergewöhnliches. Leider enthält Aufbruch der Kulturen keinen LAN-Modus, was für viele Liebhaber des gepflegten Netzwerkspiels eine herbe Enttäuschung sein dürfte.

Grafik & Sound

Musik und Sound sind absolut passend zum Spiel und erzeugen im Zusammenspiel mit der Grafik ein klassisches Siedler-Feeling. Leider besteht die musikalische Kulisse nur aus wenigen Tracks, die sich recht schnell wiederholen. Hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert. Die Grafik setzt keine neuen Maßstäbe, ist aber insgesamt sehr detailliert und beschert uns die bisher knuffigsten Siedler. Farbenfrohe Landschaften und liebevoll modellierte Siedler und Häuser erzeugen eine dichte Atmosphäre und verleihen Aufbruch der Kulturen ein zeitgemäßes Aussehen. Die Systemanforderungen sind moderat und schon mit einem Einkern-Prozessor, einem GB Arbeitsspeicher und einer Geforce 7800 GT kann auf höchsten Einstellungen losgesiedelt werden. Aufbruch der Kulturen ist kein technisches Wunderwerk, aber dafür in sich einfach stimmig, was das Zusammenspiel der Spielmechanik mit Sound und Grafik angeht.


Fazit

Aufbruch der Kulturen ist eine sehr gute Aufarbeitung des Klassikers Die Siedler II. Alte Stärken wurden übernommen und ausgebaut – leider aber nicht alle Schwächen beseitigt. Die Bedienung hätte durch den stärkeren Einsatz von Hotkeys modernisiert werden müssen, sodass der Bau einiger Kerngebäude wesentlich schneller möglich wäre. Ebenfalls schade ist, dass sich Gebäude nicht drehen lassen und daher nur im immer gleichen Winkel platziert werden können. Auch die indirekte Militärsteuerung wirkt inzwischen antiquiert und macht die Kämpfe dank nicht übermäßig intelligenter Kampf-KI zu einem kleinen Zufallsspiel.

Unterm Strich bleibt jedoch ein sehr gutes Aufbauspiel, welches durch bewährte Konzepte besticht und jeden Liebhaber der alten Siedler-Teile sofort in seinen Bann ziehen dürfte. Wer die alten Siedler-Teile nicht kennt sollte sich unbedingt erst einmal mit der Demo einen Eindruck vom Spiel verschaffen. Der große Pluspunkt des Spiels sind die perfekt aufeinander angepassten einzelnen Aspekte. Der große Nachteil liegt bei einigen fehlenden Features und der knappen Auswahl an Spielmodi, da die Kampagne nicht überzeugen konnte. Aufbruch der Kulturen hat viel Potential, setzt jedoch nur wenig davon um.


Bewertung

Singleplayer: 4 / 5
Multiplayer: 3 / 5
Grafik: 4 / 5
Sound: 3 / 5
Atmosphäre: 5 / 5
Story: 1 / 5
Gesamtbewertung: 3 / 5



Kommentar von Apokus:
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen liefert mir seit langem wieder mehr als nur "klick, klick, gewonnen" Inhalt, wie es unter anderem die neueren Siedler-Spiele taten. Sowohl Rohstoffmanagment, wie auch der kriegerische Teil knüpfen wieder bei den Traditionsspielen der Vergangenheit an und bieten eine Menge Vergnügen.
Leider dürften aber gerade Casual-Gamer hier und dort Probleme mit den Wartezeiten in der Produktion bekommen, welche bei schlechter Wirtschaft als Strafe automatisch anfallen. Die seichte und eher weniger überzeugende Singleplayer-Story bietet an dieser Stelle auch keinen akuten Kaufbedarf. Die nicht wirklich großartigen Neuerungen im Multiplayerpart bieten ebenfalls wenige Gründe für den Kauf als Vollpreisspiel.
Für Traditionsfans bietet sich hier das günstigere Die Siedler 2 - Die nächste Generation deutlich eher an, dieses ist bereits im Budget-Bereich vorzufinden und liefert fast den gleichen Inhalt.

Kommentar von RedBasti:
Die neueren Teile der Siedler-Reihe konnten mich weder als Strategie-, noch als Aufbauspiel überzeugen. Aufbruch der Kulturen kann immerhin als Aufbauspiel absolut überzeugen. Schade ist, dass die Kampagne ein wenig zäh und albern geraten ist und eher wenige Spieler diese komplett absolvieren dürften. Obwohl die drei Völker sich tatsächlich verschieden spielen bietet Aufbruch der Kulturen dem Spieler recht wenig und könnte für viele als Vollpreisspiel unattraktiv sein. Trotzdem ist das Spiel im Kern sehr gut und wer jetzt noch nicht überzeugt ist, der ist es vielleicht wenn das Spiel für einen niedrigeren Preis zu haben ist.



Dieser Artikel wurde erstmalig 2009/2010 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht.

Autor: RedBasti



Spieletest zu Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

von RedBasti
Bewertung: 3 von 5 Sterne
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