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Team Fortress 2


Review bzw. Test vom Taktik-Shooter Team Fortress 2 in der Heavy Update-Version.


In den meisten Fällen dauert die Entwicklung eines Spiels von ersten Konzepten bis zur Veröffentlichung zwei oder drei Jahre. Doch natürlich sind uns auch zahlreiche Ausnahmen bekannt, in denen zwischen erster Ankündigung und Veröffentlichung fast ein Jahrzehnt liegt – und manchmal noch mehr. Team Fortress 2 wurde erstmals 1998 angekündigt, erschien jedoch erst 2007. Erklärbar ist diese enorme Entwicklungsdauer nur durch die Portierung auf eine neue Engine und tief greifende Veränderungen am Design des Spiels. Hat sich die schier endlose Wartezeit gelohnt oder nagt inzwischen der Zahn der Zeit an Team Fortress 2? Bereits an dieser Stelle sei gesagt: das Warten hat sich gelohnt!


Alle Augen auf den Multiplayer

Viele Shooter bieten den Einzelkämpfern eine storylastige Kampagne und den Online-Spielern verschiedene Spielmodi wie Deathmatch, Team-Deathmatch oder Capture the Flag. Team Fortress 2 geht einen anderen Weg und spricht nur Online-Spieler an, die sich in verschiedenen Modi im Netzwerk oder im Internet die Geschosse gegenseitig um die Ohren jagen können. Einen Singleplayer-Modus gibt es nicht. Als Ausgleich geht Team Fortress 2 sehr schonend mit der Geldbörse des Spielers um und ist für vergleichsweise wenig Geld im Laden (~17 EUR) oder online (20 $) über Valves kostenlos nutzbare Online-Plattform Steam zu erstehen. Außerdem ist Team Fortress 2 zusammen mit dem Knobelspiel Portal und Half-Life 2 inklusive der beiden Addons in der so genannten Orange Box erhältlich. Bemerkenswert ist, dass Team Fortress 2 trotz seiner Fokussierung auf den Multiplayer glaubwürdige und liebenswerte Charaktere beinhaltet und eine dichte Atmosphäre entstehen lässt. Im Vordergrund steht das Teamplay, denn nur die Kombination der neun verfügbaren Soldatenklassen führt eines der beiden konkurrierenden Teams zum Sieg.

Neun Klassen, wie sie verschiedener nicht sein könnten

In Team Fortress 2 kann jeder Spieler innerhalb seines Teams zwischen neun Klassen wählen. Natürlich kann innerhalb eines Teams auch eine Klasse mehrfach gewählt werden, was bei 16 Spielern pro Team auch nicht vermieden werden kann. Zum Erfolg führt jedoch nur eine Kombination verschiedener Klassen, da jede Klasse ganz individuelle Stärken und Schwächen hat.


Die neun Klassen in Team Fortress 2
Scout: Der Scout ist klein, flink, wendig und leicht gepanzert. Besonders nützlich ist diese Klasse um schnell von A nach B zu gelangen um dort einen Kontrollpunkt einzunehmen oder das gegnerische Geheimdienstmaterial (mehr dazu bei den Spielmodi) zu stehlen. Natürlich kann der Scout durch seine hohe Geschwindigkeit Raketen und anderen langsamen Geschossen ausweichen oder den Gegnern in den Rücken fallen. Trotz all dieser Vorteile muss sich der Scout vor gegnerischem Feuer in Acht nehmen, da ihn bei direkten Treffern sehr schnell das Zeitliche segnet.

Soldat: Der Soldat ist mit einem Raketenwerfer, einer Schrotflinte und seinem Klappspaten sehr komfortabel ausgestattet und für viele Situationen gerüstet. Der Raketenwerfer eignet sich besonders gut für das Aufmischen größerer Gegneransammlungen und zur Bekämpfung stationärer Geschütze. Allerdings können Gegner den Raketen auf mittlere Distanz leicht ausweichen, daher ist der Soldat zwar ein guter Allrounder, aber weit davon entfernt perfekt zu sein.

Pyro: Der ultimative Nahkämpfer! Axt, Schrotflinte und vor allem der Flammenwerfer sind absolut tödliche Nahkampfwaffen. Der Flammenwerfer verursacht bei geringer Distanz extreme Schäden und ist besonders fies, da einmal angezündete Gegner noch einige Sekunden lang brennen und weiteren Schaden nehmen. Der Pyro ist jedoch auf mittlere bis große Distanz ein relativ leichtes Opfer, seine Teamkollegen sollten daher versuchen ihn irgendwie an den Gegner heranzuführen.

Demoman: Natürlich braucht jedes Team einen Experten für Sprengstoffe. Der Demoman kann mit seinem Granatwerfer enorme Schäden aus großer Distanz anrichten und mit ein bisschen Geschick auch um Ecken schießen. Zusätzlich können einige Haftminen gelegt und anschließend ferngezündet werden. Im Kampf Mann gegen Mann fällt es dem Demoman jedoch recht schwer den Gegner direkt zu treffen.

Heavy: Viele Hitpoints und eine dicke Minigun: Der Heavy ist der Mann fürs Grobe. Die Minigun kann gleich mehrere Gegner zu Fall bringen, während der Heavy selbst so einiges aushält. Natürlich ist diese Kombination aus Kraftpaket und schwerer Waffe langsam. Wenn die Minigun zum Einsatz kommt, dann bewegt sich der Heavy nur noch im Schneckentempo.

Engineer: Gute Ingenieure sind das Rückgrat eines jeden Teams und kümmern sich um den Bau von automatischen Geschützen, Heilstationen und Teleportern. Ingenieure können defensiv die eigene Basis durch die automatischen Geschütze verteidigen oder das Team beim Vormarsch durch den Aufbau von Vorposten unterstützen. Der direkte Frontseinsatz sollte jedoch mangels schwerer Bewaffnung gemieden werden.

Medic: Natürlich braucht jedes Team einen Sanitäter, der sich schnell mit seiner „Medigun“ um die Verletzungen der Teamkollegen kümmert. Der Medic ist selbst nur schwach bewaffnet und leicht zu überwältigen. Trotzdem ist er für das Team unverzichtbar. Besonders wertvoll macht ihn die Fähigkeit sich selbst und einen Teamkollegen für zehn Sekunden unverwundbar zu machen.

Sniper: Natürlich darf auch der Scharfschütze in diesem Spiel nicht fehlen. Mit seinem Gewehr bringt er weit entfernte und langsame Gegner zur Verzweiflung. Natürlich ist ein Scharfschütze besonders bei der Ausschaltung kritischer Ziele immer wieder hilfreich. Gleichzeitig sind Scharfschützen jedoch auch immer ein leichtes Opfer, wenn man es schafft sich unbemerkt hinter ihnen zu positionieren. Besonders Spione haben hier ihren Spaß.

Spy: Umschreibung des Spions in einem Wort? Fies! Der Spion verkleidet sich und ist nicht als Gegner zu erkennen – bis er sein Messer zückt und es seinen Gegnern in den Rücken rammt. Spione sind einmal enttarnt relativ wehrlos aber bis zu ihrer Enttarnung können sie Gegner in kritischen Momenten ausschalten. Spione können sich für kurze Zeit fast gänzlich unsichtbar machen um besonders brenzligen Situationen zu entkommen. Außerdem werden sie dank ihrer Verkleidung nicht von automatischen Geschützen erkannt und können diese sabotieren.

Unter diesen verschiedenen Klassen kann jeder Spieler nach kurzer Eingewöhnungszeit klare Muster erkennen. So ist ein Scout machtlos gegen die automatischen Geschütze des Ingenieurs, da diese auch Ziele mit hoher Geschwindigkeit problemlos treffen. Dafür kann der Spion diese Geschütze problemlos sabotieren. An dieser Stelle schließt sich der Kreis, da der Spion mit seinem Revolver und dem Messer gegen den flinken Scout nichts ausrichten könnte. Für jede Klasse gibt es Angstgegner und Opfer, was das agieren im Team absolut notwendig macht. Das Stein-Schere-Papier-Prinzip geht voll auf und verleiht Team Fortress 2 einen durchaus annehmbaren taktischen Tiefgang. Besonders gelungen ist die Einbindung des Medics in das Spielsystem, da dieser durch die Fähigkeit sich selbst und einen Teamkollegen für kurze Zeit unverwundbar zu machen unverzichtbar wird. Auf vielen Karten ist es problemlos möglich eine nahezu uneinnehmbare Verteidigung aufzustellen, die jedoch binnen Sekunden von unverwundbaren Gegnern auseinander genommen werden kann, wenn das Zusammenspiel im Team stimmt. Team Fortress 2 erzwingt ein teamorientiertes Spiel mit vielen verschiedenen Klassen ohne aufdringlich zu erscheinen. Entwickler Valve hat bei diesem Aspekt exzellente Arbeit geleistet.

Die einzelnen Klassen sind jedoch nicht nur Zahnräder einer Spielmechanik sondern richtige Charaktere! Jede Klasse zeichnet sich durch einen eigenen Hintergrund aus. Der Heavy ist zum Beispiel ein behäbiger aber kräftiger Russe mit starkem Akzent, während der Medic ein Arzt aus Deutschland ist, der auch in der englischen Version hier und dort ein paar deutsche Worte fallen lässt. Der Sniper ist hingegen der freundliche Nachbar von nebenan, der nichts desto trotz ein eiskalter Berufskiller ist. Alle Klassen, bzw. Charaktere, werden durch ihr stereotypisches Aussehen, ihre kreativen Gesten und ihre Sprüche zum Leben erweckt – und das obwohl es sich hier um ein reines Multiplayerspiel ohne Story handelt. Die sehr individuelle Gestaltung der Klassen macht auch spielerisch Sinn, da auch ein Einsteiger sofort erkennt mit welcher Klasse er es zu tun hat. Andere Spiele machen es Einsteigern in diesem Punkt durch ähnlich aussehende Klassen wesentlich schwerer. Die Eigenheiten der verschiedenen Klassen sind ein absoluter Glanzpunkt des Spiels und sorgen für einen Großteil der Atmosphäre. Denn so bekloppt die Charaktere in Team Fortress 2 auch sein mögen, man hat sie doch alle gern.

Geheimakten stehlen, Kontrollpunkte einnehmen, Gegner töten – Die Spielmodi

Die Spielmodi wurden vom Hersteller Valve im Laufe der Zeit durch die Ergänzung neuer Karten automatisch erweitert, so dass Team Fortress 2 inzwischen fünf Spielmodi und ca. 15 Karten enthält, von denen einige in mehreren Modi spielbar sind.

Natürlich ist der Klassiker „Capture the Flag“ in leicht modifizierter Variante verfügbar. Anstatt Flaggen werden jedoch Koffer mit Geheimdienstmaterial aus der gegnerischen in die eigene Basis transportiert. In einem anderen Modus muss jedes Team versuchen alle Kontrollpunkte einer Karte zu erobern. Die Karten weisen in diesem Modus jedoch unterschiedliche Eigenschaften auf. Während auf einigen Karten ein Team den Angriff und das andere die Verteidigung übernimmt, wird auf anderen Karten unter gleichen Bedingungen gekämpft.

In Modus „Territory Control“ wird ähnlich verfahren. Allerdings kann man hier einzelne Gebiete der Karte erobern, bzw. zurückerobern. Es wird so lange gekämpft, bis ein Team alle Gebiete erobern konnte und die gegnerische Basis gestürmt hat.

Knallhart wird es im Arena-Modus, denn hier gibt es keine Möglichkeit erneut zu spawnen. Das Team, welches zuerst alle gegnerischen Teammitglieder ausschaltet, gewinnt. Besonders spaßig ist der Payload-Modus. Eine Lore muss von einem Team von A nach B bewegt werden. Natürlich versucht das andere Team das zu verhindern. Umso mehr Spieler an der Lore stehen, desto schneller bewegt sie sich. Wenn keiner vom eskortierenden Team in der Nähe ist bewegt sich die Lore jedoch zurück. Je nach Spielmodus und Spieleranzahl sind die Klassen unterschiedlich wertvoll. So ist ein Spion besonders im Arena-Modus wertvoll, da dort ein ausgeschalteter Gegner nicht zurückkommt. Die Spielmodi und auch die Karten unterscheiden sich stark genug und sorgen für genügend Abwechslung. Das Kennenlernen unbekannter Karten wird durch eine Beschilderung deutlich erleichtert, so dass auch Anfänger auf ihnen unbekannten Karten schnell die wichtigen Wege und Punkte kennen.

Genialer Comiclook statt Fotorealismus und stimmiger Sound

Die Entwicklungsdauer von Team Fortress 2 ist unter anderem durch die Veränderungen am Design des Spiels zu erklären. Valve entschied sich letztendlich für einen Comiclook, der sich durch starke Farben und überzeichnete Charaktere auszeichnet (ursprünglich war ein eher realistisches Setting geplant). Die in Team Fortress 2 dargestellten Arenen ähneln sich stark und zeigen immer industrielle Umgebungen wie Bergwerke, Lagerhäuser oder Kraftwerke. Die grafische Darstellung passt perfekt zu den albernen Charakteren, die sich selbst auch nicht so ernst nehmen. Leider wirken die Karten auf Dauer jedoch grafisch ein bisschen monoton, da sich trotz unterschiedlichem Kartenaufbau die dargestellten Umgebungen nicht unterscheiden. Auch die teilweise matschigen oder eintönigen Texturen trüben den grafischen Eindruck ein wenig, kratzen jedoch nicht an der stimmigen Comicatmosphäre. Insgesamt ist die Grafik gut und stellt trotz Comiclook auch einige schöne Effekte zur Schau.

Der Comicstil wird vom Sound perfekt unterstützt. Die Synchronisation der Charaktere ist sehr gut gelungen und haucht diesen Leben ein. Die Soundeffekte lassen schnell auf die verwendete Waffe schließen und klingen ebenso schnell vertraut. Sound und Grafik ergänzen sich auf beeindruckende Weise und ermöglichen die besonders dichte Atmosphäre des Spiels. Wer sich einfach mal einen Heavy schnappt und die Minigun durchrattern lässt wird schnell Gefallen daran finden – nicht zuletzt weil der Heavy so herrlich hämisch lacht beim Abfeuern seiner Minigun. Spiele mit Comiclook sind inzwischen wirklich keine Seltenheit mehr aber nur selten wird die Cartoongrafik so konsequent und spaßig umgesetzt wie bei Team Fortress 2.

Neue Inhalte frei Haus

Seit dem Release liefert Valve immer wieder neue und kostenlose Inhalte durch Updates, die automatisch über die Online-Plattform Steam heruntergeladen und installiert werden können. So haben inzwischen die ersten Klassen freischaltbare Ausrüstungsgegenstände erhalten, welche gegen die Standardausrüstung eingetauscht werden können. So bekommt z.B. der Heavy im Austausch gegen die Schrotflinte ein „Sandwich“, welches bei Verzehr 120 Trefferpunkte wiederherstellt. Pyros können hingegen mit einer Signalpistole Gegner aus großer Entfernung in Brand setzen. Die neuen Ausrüstungsgegenstände werden durch besondere Leistungen freigeschaltet, die sich alle in ausführlichen Statistiken einsehen lassen. Diese Leistungen sind verschiedenster Art und beinhalten zum Beispiel die Tötung von Gegnern mit der Nahkampfwaffe (Messer, Rumflasche, Axt, usw.) oder die Tötung von Gegnern nach dem eigenen Ableben.

Technische Aspekte

Team Fortress 2 setzt bei weitem keine neuen grafischen Maßstäbe, ist im Gegenzug jedoch relativ genügsam und läuft auch auf älteren Systemen flüssig. Um das Spiel mit maximalen Details genießen zu können genügt bereits ein AMD 3700+, ein GB Arbeitsspeicher und eine Geforce 7800GT. Zu Rucklern kommt es dann höchstens noch auf sehr großen und voll ausgelasteten Servern. Eine Internetanbindung ist für die Installation notwendig. Netzwerkspiele sind jedoch auch ohne Internetverbindung möglich.


Fazit

Team Fortress 2 ist von der Konzeption her ein reines Multiplayerspiel – und was für eins! Die Spielmechanik geht zu 100% auf und erfordert das Zusammenwirken mehrerer Spieler und Klassen. Der Einstieg ist denkbar einfach, denn schon nach wenigen Minuten hat man alle Basiskenntnisse erworben. Trotzdem kann man mit guten Teamkollegen lange knobeln um besonders gute Kombinationen der verschiedenen Klassen zu entdecken. Die umfangreichen aber kostenfreien Updates des Herstellers machen das Spiel auch langfristig interessant. Auch die Aussicht auf Freischaltung neuer Ausrüstungsgegenstände sorgt für anhaltende Motivation. Die exzellente Spielmechanik wird durch die einzigartige Cartoongrafik ergänzt, die Team Fortress 2 deutlich von anderen Spielen abhebt. Team Fortress 2 ist ein sehr solides Spiel, das in seinem Kern absolut fehlerfrei ist und Gelegenheits- und Hardcorespieler gleichermaßen fesselt.


Bewertung

Singleplayer: nicht vorhanden
Multiplayer: 5 / 5
Grafik: 4 / 5
Sound: 4 / 5
Atmosphäre: 5 / 5
Story: nicht vorhanden
Gesamtbewertung: 5 / 5


Kommentar von RedBasti:
„Team Fortress 2 versucht nicht jedem Spieler zu gefallen. Es richtet sich gezielt an alle Liebhaber teambasierter Multiplayergefechte. Diese Spezialisierung geht genau auf und sorgt für ein durchgehend konsequent designtes Spiel. Team Fortress 2 liefert Spielspaß pur und begeistert ab der ersten Minute. Auch der Comiclook zählt zu den Stärken des Spiels, da dieser eine dichte Atmosphäre erzeugt und gleichzeitig Team Fortress 2 aus der Vielzahl der Spiele mit eher realistischer Grafik heraushebt. Besondere Schmankerl sind die kostenlosen aber umfangreichen Updates des Herstellers Valve und die ausführliche Statistik, die einen immer wieder zu neuen Bestleistungen antreibt. Fazit: Klare Kaufempfehlung.“

Kommentar von Gersultan:
„Call of Duty zu realistisch? Counterstrike zu hektisch? Und irgendwie war Renegade ja doch cool... Die Lösung: Team Fortress 2! Der Medi erinnert mich schon an den Techniker oder Hotwire aus Command & Conquer: Renegade, der mit seinem Strahl seine Teamkameraden heilt. Team Fortress kommt ohne die zusätzlichen "kombiniere Taste A mit B und dann C, D oder F um G, H, I zu erhalten" aus. Man bekommt genau das, was man sich bestellt. Ich nehme mir einen Heavy und der bleibt bis zu seinem Tot auch ein Heavy, egal über welche Waffen ich laufe. An den Figuren der Gegner kann ich schon im Voraus erkennen, welche Klasse sie haben, auch eine kleine Erinnerung an Renegade, genauso wie das Heilen und Aufmunitionieren in der eigenen 'Base' bzw. Spawnpunkt. Hätte Team Fortress 2 noch zerstörbare Gebäude und Fahrzeuge, so wäre es DIE Alternative zu Renegade. Aber auch so macht es auch mir, als Gelegenheitsspieler, sehr viel Spaß. Gerade auch weil es simpel ist, was Klassenerkennung und ihre Fähigkeiten betrifft. Auch ist es weit genug vom Realismus entfernt, um keine Magenkrämpfe zu bekommen, wenn einem seine eigenen Einzelteile gezeigt werden ;) Ein Spaß eben zum gelegentlich "abrocken" :D“



Dieser Artikel wurde erstmalig 2009/2010 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht.

Autor: RedBasti



Spieletest zu Team Fortress 2

von RedBasti
Bewertung: 5 von 5 Sterne
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Artikelreview zum Spiel Team Fortress 2 aus dem Genre Shooter (Videospiele) von Entwickler Valve und herausgegeben von Electronic Arts
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