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Tropico 3


Review bzw. Spieletest zur Wirtschaftssimulation und Politiksatire Tropico 3 von Haemimont Games.


Genug von inhaltsleeren Wahlkämpfen, inhaltslosem Palaver und gebrochenen Wahlversprechen? Dann lohnt sich ein Blick auf das Aufbauspiel Tropico 3, welches einen erfrischenden Kontrast zur deutschen Politik darstellt. In der Rolle des nahezu allmächtigen El Presidente herrscht der Spieler über das Inselparadies Tropico und entscheidet über die zukünftige Entwicklung des Inselstaates. Die Mischung aus Politiksatire und Aufbauspiel ermöglicht das Erschaffen einer vorbildlichen Demokratie, ebenso wie die Etablierung eines Terrorregimes. In unserem Review erfahrt ihr, ob sich die Reise nach Tropico lohnt, und welche Stärken und Schwächen das Spiel auszeichnen.


Tropico? Das kenn ich doch!

Das erste Tropico erschien 2001 und erhielt überwiegend positive Kritiken. Schon damals leitete der Spieler als El Presidente die Geschicke einer kleinen Bananenrepublik mitten im Kalten Krieg. Tropico 2 unternahm einen Ausflug in die Zeit der Piraten und wurde weniger positiv aufgenommen. Das Spielprinzip des ersten Tropicos wird nun im dritten Teil der Serie kompromisslos aufgegriffen. Wer den ersten Teil kennt, der wird sich auch in Tropico 3 sofort zurechtfinden. Zu Spielbeginn beherbergt der Inselstaat nur wenige Einwohner und verfügt über eine bestenfalls mangelhafte Infrastruktur. Das muss sich schnellstens ändern, wenn El Presidente auch weiterhin im Präsidentenpalast wohnen will. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine funktionierende Wirtschaft, die genügend erwirtschaftet um die notwendigen sozialen Einrichtungen zu finanzieren und die Lebensverhältnisse der Tropicaner zu verbessern. Oberstes Ziel des Spielers ist der Machterhalt, der über verschiedene Wege gesichert werden kann und gleichzeitig durch mehrere Faktoren gefährdet wird. Freie Wahlen, rebellierende Fraktionen und Interventionen der Supermächte USA und Russland sind die größten Gefahren für die eigene Herrschaft. Tropico 3 ist relativ umfangreich und erlaubt die Kontrolle vieler Aspekte. Auf der Makroebene werden Gebäude errichtet und Edikte erlassen, während auf der Mikroebene Gehälter und Preise festgesetzt werden können. Wenn nötig kann auch gezielt Einfluss auf einzelne Einwohner genommen werden. Bestechung, Verhaftung oder gar Ermordung sind da nur einige der Optionen.

Aller Anfang ist schwer

Trotz eines guten Tutorials ist der Einstieg bei Tropico 3 relativ fordernd. Die ersten Regierungsjahre sind gleichzeitig die schwersten, da das eigene Inselparadies über kein regelmäßiges Einkommen verfügt, während die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Wohnraum, Religion, medizinischer Versorgung, Sicherheit und Entertainment trotzdem erfüllt werden müssen. Nur wenn ausreichend Waren exportiert werden oder regelmäßig Touristen auf die Insel strömen ist die Finanzierung sozialer Einrichtungen wie Schulen, Kliniken oder Kirchen denkbar. Gebäude werden in Tropico erst nach mehreren Monaten fertig, so dass auch bei ausreichenden finanziellen Mitteln und mehreren Baubüros über die Reihenfolge der Bauprojekte nachgedacht werden muss. Prinzipiell muss der Spieler voraus planen, da kaum eine Aktion sofortige Folgen nach sich zieht. Wenn eine Farm fertig wird dauert es noch viele Monate bis die erste Ernte eingefahren wird. Und auch der Bau einer Klinik verbessert die medizinische Versorgung nur langsam und nicht sprunghaft. Schließlich müssen die Inselbewohner erst einmal den Arzt besuchen, bevor ihr Bedarf an ärztlicher Zuwendung gedeckt ist. Apropos Arzt: Zu beginn des Spiels verfügen nur wenige Einwohner über einen Schul- oder Universitätsabschluss, so dass einige Stellen mit teuren Spezialisten aus dem Ausland besetzt werden müssen. Viele Einsteiger tappen zunächst munter in die Schuldenfalle, da sich die ersten Gewinne erst nach einigen Jahren Regierungszeit einstellen. Schulden verschlechtern übrigens das Verhältnis zu den Großmächten, die daraufhin noch weniger Entwicklungshilfe bereitstellen. Doch auch ohne Auslandsschulden gestaltet sich der Beginn schwierig genug. Die Zustimmung der Bevölkerung zur Regierung von El Presidente sinkt relativ schnell und gleichzeitig wird der Ruf nach Wahlen laut, dessen Ausgang sich immerhin durch eine gut gewählte Rede auch ohne illegale Mittel beeinflussen lässt. Nach Abschluss der kritischen Startphase lässt es sich hingegen deutlich leichter regieren, da eine funktionierende Wirtschaft alle Ausgaben mit Leichtigkeit deckt und daher großzügige Sozialleistungen kein Problem darstellen.

Die Regierung in Tropico

Vor dem eigentlichen Spielstart kann der Spieler einen Präsidenten nach seinen Vorstellungen formen. Durch einige Auswahloptionen kann das Aussehen von El Presidente bestimmt werden, was zwar hübsch anzusehen ist aber spielerisch keine Relevanz hat. Ganz anders verhält es sich bei dem Werdegang und den Stärken und Schwächen, die gewählt werden müssen und verschiedene Boni und Malusse mit sich bringen. Machthaber mit dem Attribut Frauenheld sind zum Beispiel bei den Religiösen und bei schlauen Frauen weniger angesehen. Bei der Verteilung der Eigenschaften geht es durchaus humorvoll zur Sache. Präsidenten mit Blähungen haben im Ausland einen schwereren Stand und müssen sehr hohe Löhne an die Palastwache zahlen, während Herrscher mit Alkoholproblemen einen Vertrauensvorschuss der UDSSR genießen. Politisch total unkorrekt aber definitiv unterhaltsam und spielrelevant. Wer sich dieses Diktatoren-Baukastens nicht bedienen möchte kann aus einer Vielzahl vordefinierter Diktatoren wählen, darunter auch Fidel Castro und Augusto Pinochet. Im Spiel selbst kann El Presidente über die Insel gehen und Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. So werden Bauvorhaben durch die Anwesenheit des Präsidenten beschleunigt und Demonstrationsführer durch ein direktes Gespräch schnell beruhigt.

Ohne den Bau neuer Gebäude geht in Tropico nichts voran. Die Wahl und Positionierung neuer Bauwerke entscheidet zum Großteil über Erfolg und Misserfolg. Wenn möglich sollten die Distanzen zwischen Wohnhäusern, Arbeitsplätzen, öffentlichen Gebäuden und Freizeiteinrichtungen möglichst kurz gehalten werden. Für längere Distanzen ist die Errichtung von Garagen notwendig, da sich hier die Tropicaner jeder Zeit Fahrzeuge für ihre Bedürfnisse nehmen können. Tropico 3 erfordert vom Spieler umsichtige Planung und bestraft eine schlechte Infrastruktur mit langen Bauzeiten. Trotz einer großen Auswahl an Gebäuden gibt es keine komplizierten Produktionsketten. Jeder Rohstoff kann sofort exportiert werden. Doch die Veredelung lohnt sich und steigert den Gewinn beträchtlich. Aus Tabakblättern werden teure Zigarren gerollt, Gold wird zu Schmuck, Alkohol wird aus Zuckerrohr gewonnen und Ananas und Fisch können in einer Konservenfabrik in teures Dosenfutter verwandelt werden.

Ein weiteres wichtiges Regierungsinstrument sind die Edikte, die Auswirkungen auf die Innen- und Außenpolitik haben. So kann der Spieler zum Beispiel mehr Nahrungsmittel ausgeben, was die Zufriedenheit der Bevölkerung steigert aber die Einnahmen durch den Export von Agrarprodukten schmälert. Es gibt jedoch auch umstrittene Edikte, wie zum Beispiel die Einführung der Prohibition. Das Alkoholverbot sorgt für ein höheres Ansehen bei den Religiösen und erhöht die allgemeine Produktion. Auf der Schattenseite steigt die Kriminalität und selbstverständlich müssen sämtliche Kneipen, Nachtclubs und Rumdestillen auf der Insel schließen. Die meisten Edikte sind mit starken Vor- und Nachteilen verknüpft, so dass der Spieler häufig überlegen muss, ob ein Edikt gerade mehr nutzt oder schadet. Einige Edikte dienen auch der Rettung der eigenen Haut, wie zum Beispiel die Ausrufung des Kriegsrechts, da so vorerst keine Wahlen mehr abgehalten werden können. Die Edikte ermöglichen aber auch so vorteilhafte Dinge wie einen Papstbesuch oder die Ausrichtung der Pan-Karibischen Spiele. Leider werden diese Großereignisse nicht vom Spiel dargestellt sondern lediglich durch eine Radiodurchsage angekündigt.

El Presidente kann jedoch auch die alltäglichen Aspekte auf seiner Insel beeinflussen. Schnell und bequem lassen sich Mieten, Gehälter und Preise für einzelne Gebäude, ganze Gebäudegruppen oder einen gesamten Bildungsstand festlegen. All diese Ausgaben und Einnahmen sind direkt an das Budget des Inselstaates gekoppelt und beeinflussen maßgeblich die Stimmung der Bevölkerung. Wer dank einer starken Industrie viel Geld für die Staatskasse einnimmt sollte dementsprechend auch die Bezahlung der Arbeiter anheben um die Zufriedenheit mit dem Job zu steigern. Bei Geldknappheit hingegen können die Mieten angehoben werden. Doch Vorsicht: Bei zu hohen Mieten ziehen die Bewohner aus und bauen sich lieber Wellblechhütten. Zusätzlich lassen sich bei Freizeiteinrichtungen über Preis und Service oder Kleiderordnung einige Kunden gezielt ausschließen. Das ist zum Beispiel notwendig um den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen oder der eigenen Oberschicht mehr Komfort zu bieten. Wie bereits erwähnt können auch einzelne Bürger verhaftet oder ermordet werden. Solche Aktionen sind immer mit hohen Risiken verbunden und sollten daher nur im Notfall angeordnet werden.

Besonderen Einfluss üben die verschiedenen politischen Fraktionen aus, wobei der Einfluss einer Fraktion durch die Anzahl der Unterstützer innerhalb der Bewohner Tropicos bestimmt wird. Wenn die Interessen einer Fraktion zu stark vernachlässigt werden können einige Bürger zu Rebellen werden, die fortan die eigene Herrschaft gefährden. Eine gute Beziehung zu allen Fraktionen sorgt hingegen für stabile politische Verhältnisse und ist eine Voraussetzung für einige der Edikte. Besonders interessant wird das Spiel durch den Umstand, dass einige Aktionen gleichzeitig das Verhältnis zu einer Fraktion verbessern und zu einer anderen verschlechtern. So sorgt zum Beispiel ein hoher Gehaltsunterschied für Wohlwollen bei den Kapitalisten aber für Ablehnung bei den Kommunisten. Die Erreichung einer allgemeinen Zufriedenheit bei allen Fraktionen ist dennoch möglich. Im Spielverlauf kann die Anzahl der Anhänger einer Fraktion zum Beispiel durch die Art der Ausbildung in der Schule beeinflusst werden.

Kampagne & Co

Die Kampagne besteht aus insgesamt 15 zusammenhanglosen Missionen, die in mehrere Blöcke eingeteilt sind. Sobald der Spieler fast alle Missionen des ersten Blocks absolviert hat wird der nächste Block freigeschaltet. So kann der Spieler bis zu einem gewissen Grad über die Reihenfolge der Missionen entscheiden. Die ersten Missionen der Kampagne sind sehr einfach aber der Schwierigkeitsgrad steigt schnell an. Ab und zu kommt es in den Missionen auch zu einigen besonderen Ereignissen, auf die der Spieler reagieren muss. Dabei stehen mehrere Entscheidungen zur Auswahl, die verschiedene Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall zu einer Pechsträhne führen. Im Sandbox-Modus kann der Spieler eine vorgegebene Insel wählen oder eine Zufallskarte aus selbst definierten Parametern erstellen lassen. Anschließend wird der Schwierigkeitsgrad an Hand von Faktoren wie der politischen Stabilität und den Exportpreisen festgelegt. Ein festes Ziel gibt es im Sandbox-Modus natürlich nicht. Interessanter sind demgegenüber die Herausforderungen, die vom Spieler erstellt werden und über das Internet geteilt werden können. Auch der erreichte Punktestand kann via Internet mit anderen Spielern verglichen werden. Prinzipiell sorgen die Kampagne und die anderen Modi für genügend Abwechslung. Ein Achievement-System ist ebenfalls eingebaut.

Tropico liebt die Bürokratie

In Tropico 3 gibt es zahlreiche Listen und Diagramme, die zum Beispiel den Bildungsgrad, die Zugehörigkeit zu den verschiedenen politischen Fraktionen oder die Gründe für Zufriedenheit und Unzufriedenheit der Bevölkerung wiedergeben. An Informationen mangelt es dem Spieler auf keinen Fall. Allerdings verstecken sich viele praktische Hinweise für das Regieren in der Flut von Statistiken, deren präzise Auswertung Zeit in Anspruch nimmt. Gerade für Anfänger wäre eine Reduktion auf konkrete Ratschläge hilfreich gewesen. Erfahrene Spieler erkennen die Probleme hingegen oftmals ohne einen Blick in die Listen. Dem Spiel fehlt ein Informationsbildschirm, der alle wesentlichen Faktoren in einfachen Zahlen ausdrückt und dem Spieler direkt auf Probleme aufmerksam macht. Wesentlich übersichtlicher und hilfreicher sind die Informationen zur Beschaffenheit der Insel. Das gesamte Eiland wird von einer einfachen Farbskala von grün bis rot überzogen. So kann der Spieler beispielsweise schnell sehen an welchen Orten bestimmte Agrarprodukte angebaut werden können, wo welche Ressourcen zu finden sind und wie hoch die Umweltverschmutzung oder die natürliche Schönheit der Insel ist. Auf Grundlage dieser Farbskala kann sich El Presidente zu Beginn des Spiels schnell für einen bestimmten Wirtschaftszweig entscheiden.

Technik: Grafik und Sound

Tropico 3 verfügt dank zahlreicher Details und satter Farben über eine ansprechende Optik. Insbesondere der Wechsel der Tageszeiten kann dank der wandernden Schatten und guten Lichteffekte überzeugen. Erfreulicherweise stellt Tropico 3 angemessene Anforderungen an das System. Ein Dual Core im Verbund mit einer Geforce 8 und zwei GB Arbeitsspeicher reichen für flüssiges Spielen mit allen Details bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten aus. Die ohnehin schon gute Grafik hätte jedoch durch weitere Animationen verbessert werden können. Gerade Bergwerke und Fabriken wirken trotz voller Auslastung chronisch stillgelegt. Der Detailreichtum der meisten Gebäude und der Einwohner lädt trotzdem oft zum Ranzoomen ein.

Der Latin-Soundtrack ist wie schon im ersten Tropico sehr gut gelungen und eine wundervolle Untermalung für das Spiel. Besonders rhythmische Spieler werden eventuell vor dem Rechner einige Tanzbewegungen andeuten. Es hätte jedoch nicht geschadet die Anzahl der Soundtracks leicht zu erhöhen um mehr Abwechslung zu bieten. Weniger gut gelungen sind die Radiodurchsagen in Tropico 3, die einen gelegentlich über wichtige Ereignisse informieren. Die Radiomeldungen sind durchaus unterhaltsam und profitieren vom spanischen Akzent des Sprechers, wiederholen sich jedoch sehr schnell und sind teilweise weder lustig noch informativ. Die Geräuschkulisse im Spiel ist leider eher spärlich ausgefallen, so dass die Landschaften trotz der guten Grafik teilweise ein wenig steril wirken.


Fazit: Neuauflage statt Fortsetzung

Einige Spieler wünschen sich oftmals die Neuauflage eines alten Titels mit überarbeiteter Grafik und Steuerung bei Beibehaltung des Spielprinzips. Genau das liefert Tropico 3. Frei nach dem Motto „don’t fix what’s not broken“ wird das gute Spielprinzip aus Tropico 1 in zeitgemäßer Grafik und Steuerung angeboten und nur geringfügig erweitert. Aus diesem Grund ist auch Tropico 3 ein sehr gutes Aufbauspiel geworden, welches jedoch in so mancher Beziehung Potential verschenkt. Zunächst einmal hätte der Entwickler Haemimont Games die zahlreichen Listen und Statistiken auf weniger aber dafür aufschlussreichere Informationen kürzen sollen. So würde der Spieler schneller mitbekommen an welchen Punkten seiner Regierung es gerade hapert. Auf der anderen Seite sind einige Aspekte des Spiels nicht einflussreich genug. Gerade die Außenpolitik ist zu leicht beherrschbar und endet oftmals sogar in guten Beziehungen zu Russland und den USA, selbst wenn eine militärische Allianz mit einer der beiden Seiten besteht. Zusätzlich wären mehr Ergänzungen gegenüber Tropico 1 wünschenswert gewesen, da sich der erste und der dritte Teil spielerisch zu stark ähneln und zu großen Teilen sogar identisch sind. Einzig das neue Straßensystem und die Reden vor den Wahlen sorgen für eine Brise frischen Winds in diesem Spiel. Trotzdem ist dieser Titel allen zu empfehlen, die sich für ein Aufbauspiel mit einem Schuss Politiksatire begeistern können. Tropico 3 ist mehr Neuauflage als Fortsetzung - aber eine sehr gute.


Bewertung

Singleplayer: 4 / 5
Multiplayer: nicht vorhanden
Grafik: 4 / 5
Sound: 3 / 5
Atmosphäre: 4 / 5
Story: nicht vorhanden
Gesamtbewertung: 4 / 5


Dieser Artikel wurde erstmalig 2009 auf dem inzwischen eingestellten Projekt Gamer-Oase.de veröffentlicht. Tropico 4 kommt Ende August 2011 in den Handel!

Autor: RedBasti



Spieletest zu Tropico 3

von RedBasti
Bewertung: 4 von 5 Sterne
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